Als Vorhaltekosten werden die Aufwendungen bezeichnet, die ein Geschädigter für Vorsorgemaßnahmen trifft, um für einen möglichen Schadensfall gerüstet zu sein. Voraussetzung für die Erstattung ist, dass sie tatsächlich angefallen sind.…
Vorsatz (Zivil-, Haftpflicht- und Strafrecht) Vorsatz bezeichnet das Wissen und Wollen der Verwirklichung eines rechtlich relevanten Erfolgs. Vereinfacht ausgedrückt, etwas wissentlich und willentlich tun. Wer vorsätzlich handelt, kennt die maßgeblichen…
Der Begriff des Vorschadens ist sowohl für das Kauf- als auch für das Schadensrecht von Bedeutung. Dies gilt nicht zuletzt deshalb, weil frühere Schäden den Marktwert eines Fahrzeugs selbst dann…
Wer an einem Verkehrsunfall beteiligt ist, muss so lange am Unfallort bleiben, bis die anderen Beteiligten und Geschädigten die Person, das Fahrzeug und die Art der Beteiligung feststellen konnten (§ 34 Abs. 1…
Von einem Wasserschlag spricht man, wenn Wasser, z.B. beim Durchfahren einer tiefen Pfütze, vom Motor des Fahrzeugs angesaugt wird und diesen beschädigt. Versicherungsschutz kann auch bestehen, wenn das Fahrzeug…
Verunfallt ein Arbeitnehmer auf dem Weg von seiner Haustür (Gebäudeaußentür bei Mehrfamilienhäusern) zur Arbeit oder auf dem Rückweg, ist er über die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Unter Umständen kann auch der…
Nach einem Unfall ist der Versicherer des Verursachers dem Geschädigten gegenüber zum Schadenersatz verpflichtet. Wie dies auszusehen hat, ist in § 249 Abs. 1 BGB geregelt. Danach hat, wer zum Schadenersatz verpflichtet ist, den…
Das Werkunternehmerpfandrecht ist in § 647 BGB geregelt. Es ist ein gesetzliches Sicherungsrecht und entsteht automatisch, ohne dass es einer gesonderten Vereinbarung bedarf. Der Unternehmer erwirbt danach ein Pfandrecht an…
Grundsätzlich wird zwischen „merkantilem“ und „technischem“ Minderwert unterschieden. In beiden Fällen haftet dem Fahrzeug trotz Reparatur noch immer ein Makel an, der sich in einem geringeren Verkaufspreis niederschlägt. So heißt es…
Bei einem Totalschaden wird statt der Reparaturkosten der Wiederbeschaffungsaufwand ersetzt. Dieser berechnet sich aus der Differenz von Wiederbeschaffungswert und Restwert. Dies ist der Betrag, den ein Geschädigter „für den Kauf eines gleichwertigen gebrauchten Fahrzeugs am Tag des…
Der Wiederbeschaffungswert ist nach einem Totalschaden oder Diebstahl die zentrale Stellschraube der Schadensregulierung. Allerdings ist er, wie so oft, wenn es um die Entschädigung geht, von erheblichen rechtlichen Differenzierungen geprägt…